Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
"Bei Protesten gegen Neonazis wurden in Dresden zehntausende Handydaten erfasst. Betroffene erwägen nun, dagegen zu klagen."
beschreibt die taz im Artikel "Mal eben ausgespäht".

"Die Dresdner Polizei hat bei den Antinaziprotesten im Februar dieses Jahres die Handyverbindungen von tausenden Demonstranten, Anwohnern, Journalisten, Anwälten und Politikern ausgespäht. Wie die Staatsanwaltschaft Dresden der taz bestätigte, wurde am 19. Februar weiträumig eine sogenannte Funkzellenauswertung (FZA) durchgeführt.
Dabei erfasste die Polizei über einen Zeitraum von mindestens
viereinhalb Stunden sämtliche Anrufe und SMS-Nachrichten, die bei allen Personen ein- oder ausgingen, die sich in der Südvorstadt aufhielten. Gespeichert wurden auch die exakten Positionen der Telefonnutzer. 12.000 Menschen wohnen in dem überwachten Gebiet, hinzu kamen an diesem Tag tausende Demonstranten, etliche Journalisten, Anwälte und Politiker. "
Isnich wahr! Na wo gibts denn so was! Ja aber...!
Wie naiv ist das Volk. Fröhliches Klagen, würde ich da mal meinen. "Die Gestapo war ein Vorbild." Aber immerhin, ein Bisschen Rechtsstaat scheints im grossen Kanton noch immer zu geben: "Wie die Staatsanwaltschaft Dresden der taz bestätigte." Na also! Noch ist Deutschland nicht ganz in Faschistenhand, wenngleich auch:
"Deutschland verlor den zweiten Weltkrieg, Faschismus gewann ihn!"
George Carlin

beschreibt die taz im Artikel "Mal eben ausgespäht".

"Die Dresdner Polizei hat bei den Antinaziprotesten im Februar dieses Jahres die Handyverbindungen von tausenden Demonstranten, Anwohnern, Journalisten, Anwälten und Politikern ausgespäht. Wie die Staatsanwaltschaft Dresden der taz bestätigte, wurde am 19. Februar weiträumig eine sogenannte Funkzellenauswertung (FZA) durchgeführt.
Dabei erfasste die Polizei über einen Zeitraum von mindestens
![Aus Wikipedia: "In den späten 1980er Jahren war nach und nach ans Licht gekommen, dass die Bundesbehörden und auch die kantonalen Polizeibehörden rund 900'000 Fichen angelegt hatten. Laut offiziellen Archiven waren mehr als 700'000 Personen und Organisationen betroffen;[1] bei der damaligen Einwohnerzahl von rund 6,5 Mio. Menschen waren dies mehr als 10 Prozent der gesamten Bevölkerung. Die Beobachtungsaktivitäten erfassten vor allem linksstehende Politiker und Mitglieder von Gewerkschaften. Offizielles Ziel der Fichierung war es, das Land vor aus dem Ausland gesteuerten subversiven Aktivitäten zur Destabilisierung des Systems und nachfolgender Errichtung einer totalitären (kommunistischen) Diktatur zu schützen." (Und wer's glaubt wird selig, gebt doch mal noch den Cornu-Bericht frei, das war bloss zur Umstellung auf digital, heute ist die ganze Bevölkerung total überwacht und files-fichiert, und vom Pentagon!)
<br />
Aus WOZ Dossier Fichenskandal 2.0 vom 09.09.2010: "Das unkontrollierte Fichieren ist so alt wie der Staatsschutz: Die Gestapo war ein Vorbild." Aus Wikipedia: "In den späten 1980er Jahren war nach und nach ans Licht gekommen, dass die Bundesbehörden und auch die kantonalen Polizeibehörden rund 900'000 Fichen angelegt hatten. Laut offiziellen Archiven waren mehr als 700'000 Personen und Organisationen betroffen;[1] bei der damaligen Einwohnerzahl von rund 6,5 Mio. Menschen waren dies mehr als 10 Prozent der gesamten Bevölkerung. Die Beobachtungsaktivitäten erfassten vor allem linksstehende Politiker und Mitglieder von Gewerkschaften. Offizielles Ziel der Fichierung war es, das Land vor aus dem Ausland gesteuerten subversiven Aktivitäten zur Destabilisierung des Systems und nachfolgender Errichtung einer totalitären (kommunistischen) Diktatur zu schützen." (Und wer's glaubt wird selig, gebt doch mal noch den Cornu-Bericht frei, das war bloss zur Umstellung auf digital, heute ist die ganze Bevölkerung total überwacht und files-fichiert, und vom Pentagon!)
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Aus WOZ Dossier Fichenskandal 2.0 vom 09.09.2010: "Das unkontrollierte Fichieren ist so alt wie der Staatsschutz: Die Gestapo war ein Vorbild."](https://static.twoday.net/Daenel/images/1292024094924.png)
Isnich wahr! Na wo gibts denn so was! Ja aber...!
Wie naiv ist das Volk. Fröhliches Klagen, würde ich da mal meinen. "Die Gestapo war ein Vorbild." Aber immerhin, ein Bisschen Rechtsstaat scheints im grossen Kanton noch immer zu geben: "Wie die Staatsanwaltschaft Dresden der taz bestätigte." Na also! Noch ist Deutschland nicht ganz in Faschistenhand, wenngleich auch:
"Deutschland verlor den zweiten Weltkrieg, Faschismus gewann ihn!"
George Carlin

Dänel - 2011.06.20, 09:34